Hochzeit, Momentaufnahmen, Schwarz/Weiß, Stimmung

Der schönste Tag im Leben

Ich bin wieder über die Bilder meiner Freundin in Berlin gestolpert. Ein rundum schöner und gelungen Tag und ich bin froh, dass ich ein paar Momente für die beiden festhalten konnte.

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Der richtige Zeitpunkt vor oder hinter der Kamera

Es passiert mir schon das zweite Jahr. Ich mache kaum Bilder an Weihnachten. Sonst fange ich immer ein bisschen Stimmung ein, mache die klassischen Familienbilder, natürlich den Baum in schönem Licht…. aber dieses Mal musste ich mich fast schon dazu zwingen, noch ein

Bild zu machen.

Das kenne ich eigentlich nur von anderen, die offiziell auffordern, „Soo…. wir machen jetzt noch ein Foto alle zusammen….“ – bei mir „passiert“ das Fotografieren ja mehr nebenher. Ich kann eigentlich nicht anders. Ich sehe das Foto schon bevor ich es mache. Und das muss dann eben auch festgehalten werden.

Andererseits bin ich ja auch großer Fan vom nicht-immer-alles-ständig-fotografieren. Manchmal muss man den Moment auch einfach selbst richtig erleben. Nicht an das Foto denken oder durch einen Sucher schauen, sondern selbst das Foto im Kopf haben, eine richtige Erinnerung, von etwas bei dem man dabei war und es erlebt hat.

Das kennen wohl die meisten Fotografen. Meist hält man diese Moment für andere Menschen fest. Und das ist herrlich und wie ich finde auch oft eine Ehre, dass man so etwas miterleben darf. Und das entstandene Foto ist von unschätzbarem Wert. Aber wenn man eben selbst Teil des Ganzen ist, so ist es nicht schön sich da heraus zu nehmen und auf die andere Seite zu gehen und ein Foto davon zu machen.

Dafür sind eben die Fotografen da. Und daher plädiere ich auch immer dafür, sich tatsächlich zu leisten einen Fotografen zu engagieren, damit eben keiner aus der Familie – ungeachtet derer Fähigkeiten – herausgerissen wird, sondern im Geschehen dabei bleiben kann.

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Weihnachtskarten sind fertig

Nachdem meine Tochter für das Weihnachtsshooting herhalten musste, ist jetzt auch die Weihnachtskarte fertig gestellt.

Bei den eigenen Kindern ist es natürlich noch mal leichter, die gewünschte Reaktion oder den Ausdruck herauszukitzeln, aber man brauch dennoch genauso viel Ruhe und Geduld wie bei

fremden Kindern. Allerdings finde ich, es zahlt sich auch immer aus.

Gerade bei Kindern sieht man einfach immer die Stimmung, die während des Fotos herrschte. Ist da irgendwas nicht in Ordnung und das Kind fühlt sich unwohl, so wird man das auf jeden Fall auf dem Foto auch sehen.

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Selbst bei Konfirmanden, die mit ihren 14 Jahren schon ein ganzes Stück älter sind, wird mir das immer wieder klar. Und das Alter bringt andere Probleme, Komplexe und Emotionen mit sich…. da ist das klassische Lächel-Bild eine echte Herausforderung.

Aber, es lohnt sich. (Nur zur Veröffentlichung der Bilder stimmen sie einfach nie zu – sehr schade.)