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Hard disk failure

Also ein Festplatten-Crash ist irgendwie das Übelste, was einem in der Online-Welt so passieren kann und als Fotograf sowieso …. wenn, ja wenn man eben gerade am Backup ist und den noch nicht beendet hat.

Ja ja… könnte man sagen, man muss ja auch immer brav Platten spiegeln, täglich backup laufen lassen etc…., aber wie das immer so ist. Der große Backup stand bei mir gerade an, die Externe war schon in der Bestellung, die die dran hing zu klein, also waren nur Teile gesichert und der größte neuere Teil…. ja, der ist nun einfach weg.

Ich habe es noch nicht ganz verkraftet, muss ich sagen. Ein paar Shootings, die ich wirklich so gar nicht mehr habe, tolle Bilder, die vielleicht noch im mini-Format irgendwo herumschwirren. Der Supergau :,(

Die 20! Tage, die ich ohne Mac war, waren eine Ewigkeit. Nach der ersten kribbeligen, ich muss was tun, das kann doch nicht sein, es wird schon eine Datenrettung möglich sein – Phase, kam die Depression darüber, was mir stündlich einfiel, was da alles verloren gegangen ist.

Danach allerdings – ja, ich hätte es auch nicht gedacht – kommt das Leben ohne ständiges update. Und ich war ja nicht völlig abgeschnitten, das Handy hat mich getröstet. Aber ich habe doch angefangen wertzuschätzen, was ich in den Händen halten konnte. Die Fotos, die gedruckt sind, an der Wand hängen, in Fotobüchern… das sind die, die wirklich real da sind. Das wurde mir noch einmal bewusst. Alles Digitale, ist eben nicht real.

Ich habe öfter Kunden, die ihre Fotos nur auf CD oder nur geschickt bekommen möchten und nicht den in meinen Paketen angebotenen Fachabzug wollen. Das habe ich bisher immer verstanden, oft machen sie ja auch selber dann Abzüge, das ist mir auch klar. Aber ich glaube noch öfter, sind sie eben nur auf der Platte und werden verschickt oder fröhlich verwendet, als Hintergründe und Profilbilder etc. Das ist auch super und macht Spaß. 🙂 Freut mich auch immer wieder, wenn ich meine Fotos als Facebook-Banner oder in Whatsapp wiederfinde.

Nur darf man nicht den Punkt verpassen, an dem man sie in die Wirklichkeit holt und vielleicht auch dieses „Fotos für die Ewigkeit“ hinbekommt. An der Wand ist einfach anders, als auf einem Bildschirm. Näher, mehr im Leben. Und genau das will man ja auch irgendwie festhalten auf Fotos. Ein Teil des Lebens.

Aber bevor ich hier zu philosophisch werde, fass ich mir selbst an die Nase und bestelle einen Schwung Fotos für den klassischen Bilderrahmen an der Wand 🙂

 

 

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